Maschinenidentitäten übertreffen menschliche Identitäten mittlerweile um das erstaunliche Verhältnis von 82 zu 1. Eine Studie von CyberArk bestätigte die wachsende Kluft im Dezember 2025. Dieses Ungleichgewicht belastet Legacy-Identity- und Access-Management-Systeme (IAM). Diese Systeme wurden ursprünglich für menschliche Benutzer entwickelt.
KI-Agenten sind das am schnellsten wachsende Segment der Maschinenidentitäten. Benutzer von Microsoft Copilot Studio erstellten in einem einzigen Quartal des Jahres 2025 über 1 Million KI-Agenten. Dies entspricht einer Steigerung von 130 %. Diese KI-Agenten authentifizieren sich nicht nur, sondern führen auch aktiv Aufgaben aus.
Diese Explosion von Maschinenidentitäten birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Gartner prognostiziert, dass bis 2028 25 % der Unternehmensverletzungen auf den Missbrauch von KI-Agenten zurückzuführen sein werden. ServiceNow investierte im Jahr 2025 massiv in Sicherheitsübernahmen, was einen Wandel hin zu einem identitätszentrierten KI-Risikomanagement signalisiert.
Traditionelles IAM hat Mühe, diese Größenordnung zu bewältigen. Cloud IAM ist oft langsam. Sicherheitsüberprüfungen passen sich nicht ohne Weiteres an Agenten-Workflows an. Der Produktionsdruck priorisiert die Geschwindigkeit, was zu überprivilegierten Konten und Schattenagenten führt.
Unternehmen müssen ihre IAM-Strategien modernisieren. Sie benötigen Lösungen, die für das Zeitalter der KI entwickelt wurden. Die Zukunft der Cybersicherheit hängt von der effektiven Steuerung von Maschinenidentitäten ab.
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