Ein 19-jähriger Wanderer, der am 29. Dezember am Mt. Baldy in Kalifornien etwa 150 Meter tief stürzte, wurde laut dem San Bernardino County Sheriff's Department als Marcus Alexander Muench Casanova identifiziert. Casanova war mit einem Freund unterwegs, als sich der Vorfall in der Nähe des Devil's Backbone Trail ereignete, einem Ort, der für sein anspruchsvolles Gelände bekannt ist.
Casanovas Wanderbegleiter, der unverletzt blieb, schaffte es, zu einem Gebiet mit Mobilfunkempfang zu wandern und kontaktierte die Rettungsdienste, wobei er GPS-Koordinaten angab. Starker Wind behinderte zunächst die Rettungsbemühungen und verhinderte am Montag Hubschrauberbergungsaktionen. Am Dienstag konnten die Einsatzkräfte jedoch Casanovas Leiche zusammen mit den Leichen zweier anderer verstorbener Wanderer bergen.
Die beiden anderen Wanderer gehörten nicht zu Casanovas Gruppe, und die Umstände ihres Todes sind weiterhin unklar. Die Behörden haben ihre Identitäten noch nicht bekannt gegeben oder geschätzt, wie lange sie bereits tot auf dem Berg gelegen hatten.
Der Mt. Baldy, ein markanter Gipfel in Südkalifornien, ist bekannt für seine anspruchsvollen Aufstiege und wurde von den Behörden als einer der gefährlichsten Berge der Region beschrieben. Das San Bernardino County Sheriff's Office berichtete, dass kürzlich fünf weitere Wanderer von dem Berg gerettet wurden, was die mit dem Wandern in diesem Gebiet verbundenen Risiken verdeutlicht, insbesondere bei winterlichen Bedingungen. Die Ermittlungen zu allen drei Todesfällen dauern an.
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