Britische Krypto-Nutzer müssen jetzt Kontodaten an Steuerbehörden weitergeben
London - Kryptowährungsnutzer im Vereinigten Königreich müssen ab dem 1. Januar ihre Kontodaten an die Steuerbehörden weitergeben. Dieser Schritt der HM Revenue & Customs (HMRC), der britischen Steuerbehörde, soll sicherstellen, dass Einzelpersonen alle relevanten Steuern auf Kryptowährungstransaktionen zahlen, einschließlich der Kapitalertragssteuer.
Laut BBC wird die HMRC automatisch Informationen über alle Nutzer von Kryptowährungsbörsen sammeln, die als die Banken der Branche gelten, um schätzungsweise zig Millionen an unbezahlten Steuern einzutreiben. Die Nichteinhaltung der neuen Vorschriften kann für Krypto-Investoren zu Strafen führen.
Die Änderung fällt mit laufenden Konsultationen der britischen Finanzaufsichtsbehörde über eine strengere Regulierung der Kryptowährungsbranche zusammen. Diese Maßnahmen umfassen Bemühungen zur Verhinderung von Insiderhandel innerhalb des Krypto-Marktes. Die BBC berichtete, dass die Konsultation darauf abzielt, eine größere Aufsicht und einen besseren Schutz für Investoren im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu gewährleisten.
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