Laut einer aktuellen TechCrunch-Umfrage prognostizieren Investoren, dass künstliche Intelligenz bis 2026 erhebliche Auswirkungen auf die Belegschaft in Unternehmen haben wird. Die Prognose kommt inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich des Potenzials von KI, Arbeitsplätze zu automatisieren und die Effizienz zu steigern, was zu Personalabbau führen könnte.
Die Umfrage, in der nicht explizit nach den Auswirkungen von KI auf die Arbeit gefragt wurde, ergab, dass mehrere Risikokapitalgeber für Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre erhebliche Veränderungen in der Belegschaft von Unternehmen erwarten. Eric Bahn, Mitbegründer und General Partner bei Hustle Fund, sagte, er erwarte Auswirkungen auf die Arbeit im Jahr 2026, obwohl die genaue Art dieser Auswirkungen noch ungewiss sei. "Ich möchte sehen, welche Rollen, die für mehr Wiederholungen bekannt sind, automatisiert werden, oder sogar kompliziertere Rollen mit mehr Logik stärker automatisiert werden", sagte Bahn. Er fragte sich, ob dies zu Entlassungen, höherer Produktivität oder einfach zur Erweiterung bestehender Rollen führen würde.
Die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von KI auf die Arbeitnehmer nehmen mit den Fortschritten in der KI-Technologie und der Verbreitung von Produkten, die Automatisierung versprechen, zu. Eine MIT-Studie vom November deutete darauf hin, dass schätzungsweise 11,7 % der Arbeitsplätze bereits mit bestehender KI-Technologie automatisiert werden könnten. Darüber hinaus haben Umfragen gezeigt, dass Arbeitgeber aufgrund von KI bereits Einstiegspositionen abbauen, und einige Unternehmen haben KI als Grund für Entlassungen angeführt.
Da Unternehmen zunehmend KI-Lösungen einführen, werden sie möglicherweise ihren Personalbedarf neu bewerten, was potenziell zu Personalabbau oder Verschiebungen in den Jobrollen führen kann. Zu den spezifischen Bereichen, die am stärksten von der Automatisierung bedroht sind, gehören Rollen, die repetitive Aufgaben beinhalten, und zunehmend auch solche, die komplexe Logik erfordern. Inwieweit KI Arbeitskräfte verdrängen, ihre Fähigkeiten erweitern oder einfach die Art der Arbeit verändern wird, ist unter Branchenexperten weiterhin Gegenstand von Debatten.
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