US-Präsident Donald Trump hat die Einführung erhöhter Zölle auf Polstermöbel, Küchenschränke und Waschtische um ein Jahr verschoben und begründete dies mit wachsenden Bedenken hinsichtlich der Lebenshaltungskosten. Trump unterzeichnete die Anordnung am Mittwochabend, Silvester, und setzte damit einen geplanten 50-Prozent-Zoll auf Schränke und Waschtische sowie einen 30-Prozent-Zoll auf Polstermöbel aus.
Die Anordnung behielt jedoch den bestehenden 25-Prozent-Zoll bei, den Trump im September für diese Produkte eingeführt hatte. Die Zölle sollten, wie bereits vom US-Präsidenten erklärt, die amerikanische Industrie stärken und die nationale Sicherheit schützen.
Die Entscheidung, die Zollerhöhung zu verschieben, erfolgt inmitten einer laufenden Debatte über die Stärke der US-Wirtschaft im Vorfeld des Jahres 2026. Während sich die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in der letzten vollen Woche des Jahres 2025 verlangsamten, bleibt der Arbeitsmarkt laut aktuellen Berichten schwach. Die erstmalige Einführung von Zöllen im September stieß bei Branchenführern auf gemischte Reaktionen, von denen einige argumentierten, dass die steigenden Kosten letztendlich an die Verbraucher weitergegeben würden.
Das Weiße Haus hat noch keine detaillierte Erklärung zu den spezifischen Faktoren veröffentlicht, die zu der Verzögerung geführt haben. Der Schritt deutet jedoch auf eine mögliche Verschiebung des Ansatzes der Regierung in der Handelspolitik hin, insbesondere angesichts der steigenden Inflation und ihrer Auswirkungen auf die Haushaltsbudgets. Die einjährige Pause bietet der Regierung die Möglichkeit, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Zölle neu zu bewerten und möglicherweise alternative Lösungen mit den betroffenen Branchen auszuhandeln.
Die Verzögerung wird von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen genau beobachtet, da die Zölle das Potenzial haben, die Preise von Möbeln und Heimwerkerprodukten erheblich zu beeinflussen. Die Zukunft der Zölle über die einjährige Pause hinaus bleibt ungewiss, und weitere Ankündigungen des Weißen Hauses werden in den kommenden Monaten erwartet.
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