US-Militärschlag auf mutmaßliche Drogenboote tötet fünf Menschen und wirft rechtliche Bedenken auf
Das US-Militär berichtete, dass ein kürzlicher Schlag gegen zwei Boote, die mutmaßlich Drogen transportierten, zum Tod von fünf Menschen geführt hat. Nach Angaben des U.S. Southern Command ereignete sich der Schlag am Mittwoch im Rahmen laufender Bemühungen, Schiffe anzugreifen, die angeblich Betäubungsmittel durch die Karibik und den östlichen Pazifik schmuggeln.
Diese jüngste Aktion folgt auf einen früheren Schlag am Dienstag, bei dem das US-Militär nach eigenen Angaben "drei Schiffe des Drogenhandels angriff, die als Konvoi unterwegs waren", was zu mindestens drei Todesfällen führte.
Diese Schläge sind Teil einer umfassenderen Kampagne des US-Militärs, das über 30 Schläge gegen Schiffe in internationalen Gewässern durchgeführt hat, die des Drogenhandels verdächtigt werden, was zu über 110 Todesfällen geführt hat. Diese Aktionen, die von der Trump-Regierung als Teil des "Kriegs gegen Drogen" dargestellt wurden, werden nun von Gesetzgebern und Rechtsexperten geprüft.
Es wurden Bedenken hinsichtlich möglicher Verstöße gegen internationale Gesetze über bewaffnete Konflikte geäußert, insbesondere hinsichtlich des Angriffs auf Überlebende bei sogenannten "Double-Tap"-Schlägen. Die Rechtmäßigkeit dieser Aktionen nach internationalem Recht wird in Frage gestellt.
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