Das Future Perfect-Team von Vox überprüfte 25 Prognosen, die zu Beginn des Jahres 2025 aufgestellt wurden, und stellte fest, dass 19 Vorhersagen zutrafen, während vier nicht eintrafen. Die jährliche Übung, die jeden 31. Dezember durchgeführt wird, bewertet die Genauigkeit von Vorhersagen, denen Wahrscheinlichkeiten zugewiesen wurden, was den Grad des Vertrauens des Teams in jede Prognose angibt.
Das Team betrachtete eine Vorhersage als "richtige Entscheidung", wenn ein Ereignis mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent eintrat oder wenn ein Ereignis mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 50 Prozent nicht eintrat. Umgekehrt wurde eine Vorhersage als falsch erachtet, wenn ein Ereignis mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent nicht eintrat oder wenn ein Ereignis mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 50 Prozent eintrat. Nicht auflösbare Prognosen, aufgrund unvorhergesehener Umstände wie z. B. Verzögerungen bei der Datenfreigabe durch die Regierung, wurden von der endgültigen Zählung ausgeschlossen.
Bryan Walsh, ein Mitglied des Future Perfect-Teams, erläuterte die Methodik: "Unser Ziel ist es, uns selbst zur Rechenschaft zu ziehen und eine transparente Bewertung unserer Prognosefähigkeiten zu liefern. Durch die Zuweisung von Wahrscheinlichkeiten wollen wir unsere Unsicherheit quantifizieren und unsere Leistung im Laufe der Zeit verfolgen."
Die Übung verdeutlicht die inhärenten Herausforderungen bei der Vorhersage zukünftiger Ereignisse, insbesondere in einer sich schnell entwickelnden technologischen und gesellschaftspolitischen Landschaft. Die Prognosen des Teams umfassten eine Reihe von Themen, darunter Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, Veränderungen in der globalen politischen Dynamik und Entwicklungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Die spezifischen Vorhersagen und ihre Ergebnisse wurden in dem ursprünglichen Bericht nicht detailliert aufgeführt.
Dylan Matthews, ein weiteres Mitglied des Teams, wies auf die Bedeutung solcher Übungen zur Verbesserung der Prognosegenauigkeit hin. "Durch die Analyse unserer Erfolge und Misserfolge können wir unsere Prognosemodelle verfeinern und die Faktoren, die zukünftige Ergebnisse beeinflussen, besser verstehen", sagte Matthews. Das Team plant, in den kommenden Wochen eine detaillierte Analyse jeder Vorhersage zu veröffentlichen, einschließlich der Begründung für die ursprüngliche Prognose und der Faktoren, die zu ihrem Erfolg oder Misserfolg beigetragen haben. Diese Analyse wird wertvolle Einblicke in die Komplexität der Prognoseerstellung und die Grenzen von Vorhersagemodellen geben.
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