Sieben Tote, Dutzende Vermisste nach Kentern eines Migrantenboots vor der Küste Gambias
Mindestens sieben Menschen sind gestorben und Dutzende werden weiterhin vermisst, nachdem ein Boot mit etwa 200 Migranten vor der Küste Gambias am späten Mittwoch gekentert ist. Das Schiff, das auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln in Spanien war, kenterte in der Nähe des Dorfes Jinack in der North Bank Region, so das gambische Verteidigungsministerium.
Das schiffbrüchige Schiff wurde später "auf einer Sandbank gestrandet" gefunden, teilte das Ministerium in einer Erklärung mit. Bis Donnerstag wurden sechsundneunzig Menschen gerettet, und die Suchaktionen nach den restlichen Passagieren dauerten an. Die gambische Marine und lokale Fischer beteiligten sich an den Such- und Rettungsbemühungen.
Der Vorfall verdeutlicht die steigende Zahl afrikanischer Migranten, die die gefährliche Atlantiküberquerung unternehmen, um Europa zu erreichen. Angetrieben von sozioökonomischen Faktoren und Instabilität in ihren Heimatländern, kommen jährlich Tausende bei diesen gefährlichen Reisen ums Leben. Die gemeinsamen Bemühungen der gambischen Marine und der lokalen Fischer unterstreichen die Notwendigkeit, diese humanitäre Krise anzugehen, so Quellen, die mit der Situation vertraut sind.
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