Lyft-CEO David Risher und Gensler-Co-CEO Jordan Goldstein gehören zu einer wachsenden Zahl von Top-Führungskräften, die morgens als Erstes zu ihrem Smartphone greifen – eine Gewohnheit, die die Art und Weise verändert, wie Führungskräfte informiert und vernetzt bleiben. Während die spezifischen Apps variieren, zeichnet sich ein konsistentes Muster ab: CEOs nutzen Technologie, um ein unmittelbares Verständnis ihres physischen Zustands, ihrer Kommunikationskanäle und der breiteren Geschäftslandschaft zu erlangen.
Risher zum Beispiel beginnt seinen Tag mit der Analyse seiner Schlafdaten über die ŌURA-App und spiegelt damit die Routine von ŌURA-CEO Tom Hale wider. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider, bei dem Führungskräfte Wellness-Plattformen nutzen, um ihre Gesundheit zu optimieren und potenziell ihre Entscheidungsfindung zu verbessern. Goldstein hingegen priorisiert die Kommunikation und sichtet Messaging-Plattformen, um dringende Angelegenheiten zu priorisieren. Dieses unmittelbare Engagement in Kommunikationskanälen unterstreicht den zunehmenden Druck auf Führungskräfte, ständig erreichbar und reaktionsfähig zu sein.
Die Marktauswirkungen dieses Trends sind erheblich. App-Entwickler, insbesondere in den Bereichen Wellness und Produktivität, verzeichnen eine verstärkte Akzeptanz bei hochkarätigen Nutzern, was potenziell weiteres Wachstum und Investitionen ankurbelt. Unternehmen wie ŌURA, das einen intelligenten Ring zur Schlaf- und Aktivitätsverfolgung herstellt, profitieren von der impliziten Unterstützung durch einflussreiche Persönlichkeiten wie Risher. Die Nachfrage nach optimierten Kommunikationstools wie Slack wird auch durch das Bedürfnis von Führungskräften befeuert, den Informationsfluss effizient zu verwalten.
Über einzelne Unternehmen hinaus spiegelt dieses Verhalten einen größeren Wandel in der Unternehmenskultur wider. Die Erwartung ständiger Konnektivität, die durch Fortschritte in der Mobiltechnologie und die Verbreitung von Kommunikationsplattformen vorangetrieben wird, stellt neue Anforderungen an Führungskräfte. Unternehmen wie Salesforce, Visa, Amazon, Zillow und American Express, deren Führungskräfte Berichten zufolge morgens als Erstes mit ihren Telefonen interagieren, sind ein Indiz für die weitverbreitete Akzeptanz dieser Praxis in verschiedenen Branchen.
Mit Blick auf die Zukunft dürfte sich dieser Trend noch verstärken. Mit der Weiterentwicklung der Technologie werden neue Apps und Plattformen entstehen, die Führungskräften noch ausgefeiltere Tools zur Verfügung stellen, um ihre Gesundheit, Kommunikation und Informationsaufnahme zu verwalten. Die Fähigkeit, wichtige Datenpunkte schnell zu erfassen und auf dringende Angelegenheiten zu reagieren, wird für eine effektive Führung in einem schnelllebigen Geschäftsumfeld immer wichtiger werden. Die Herausforderung für Führungskräfte wird darin bestehen, diese Tools effektiv zu nutzen, ohne einer Informationsüberflutung zu erliegen oder das persönliche Wohlbefinden zu opfern.
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