Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro erklärte am Donnerstag seine Bereitschaft, mit den Vereinigten Staaten Gespräche über Drogenhandel und Öl zu führen, inmitten steigender Spannungen und verstärkter US-amerikanischer Militäraktivität in der Region. Maduro gab die Ankündigung in einem Interview im venezolanischen Staatsfernsehen bekannt und signalisierte damit eine mögliche Verschiebung der Beziehungen nach wochenlangem eskalierendem Druck durch die US-Regierung.
Maduro äußerte seine Bereitschaft zum Dialog mit den USA, "wo immer sie wollen und wann immer sie wollen", so BBC World. Das Angebot kommt, da die USA ihre Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenschmuggels in der Karibik und im östlichen Pazifik verstärkt haben.
Die BBC berichtete auch, dass die US-Militäraktionen die gezielte Verfolgung von Schiffen umfassten, die des Drogenhandels verdächtigt werden. Einem Bericht zufolge gab es einen CIA-Drohnenangriff innerhalb Venezuelas, den Maduro während des Interviews weder bestätigte noch dementierte. Er deutete an, dass der angebliche Angriff zu einem späteren Zeitpunkt besprochen werden könnte.
Die US-Regierung hat den Druck auf Maduros Regime erhöht und sogar eine Belohnung für seine Ergreifung ausgesetzt. Trotzdem hat Maduros Regierung ihre Offenheit für Gespräche mit den USA über Themen wie Drogenhandel, Öl und Migration zum Ausdruck gebracht, so mehrere Nachrichtenquellen.
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