Gesundheitsbehörden der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und des Bundesstaates Louisiana meldeten einen Fall von Schweißer-Anthrax bei einem 18-jährigen Mann in Louisiana. Dies ist der neunte Fall dieser seltenen Erkrankung seit ihrer Erstbeschreibung im Jahr 2022. Der Fall, der in einer Fallstudie vom 1. Januar detailliert beschrieben wird, ereignete sich im September 2024.
Der Patient, der vor seiner Erkrankung sechs Monate lang als Schweißlehrling im Schiffbau- und Reparatursektor tätig war, stellte sich zunächst mit Husten vor. Innerhalb einer Woche verschlechterte sich sein Zustand rapide, was zur Aufnahme auf eine Intensivstation mit schwerer Lungenentzündung und Atemversagen führte, die eine Intubation und mechanische Beatmung erforderlich machte. Laut dem Bericht hatte der Patient keine Vorerkrankungen oder bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Vapen oder starker Alkoholkonsum.
Bluttests ergaben das Vorhandensein eines Bakteriums der Bacillus cereus-Gruppe, zu der auch Bacillus anthracis gehört, die Art, die klassischen Anthrax verursacht. Ärzte stellten einen Zusammenhang zwischen diesem Befund und dem Beruf des Patienten her, was zur Diagnose Schweißer-Anthrax führte.
Schweißer-Anthrax ist eine seltene Form von Anthrax, von der angenommen wird, dass sie durch das Einatmen von Bacillus-Bakteriensporen verursacht wird, die auf Schweißstäben oder Metallmaterialien vorhanden sind. Im Gegensatz zu Haut-Anthrax, der über die Haut eindringt, oder Magen-Darm-Anthrax, der durch kontaminierte Lebensmittel übertragen wird, befällt Schweißer-Anthrax die Atemwege. Der genaue Übertragungsmechanismus und die Gründe für sein jüngstes Auftreten werden noch untersucht.
"Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung des Bewusstseins für diese neu auftretende berufsbedingte Gefahr bei Medizinern und Schweißern", sagte Dr. [Fiktiver Name], ein Spezialist für Infektionskrankheiten im [Fiktives Krankenhaus]. "Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für die Verbesserung der Patientenergebnisse."
Die CDC empfiehlt Schweißern, Sicherheitsprotokolle zu befolgen, einschließlich des Tragens geeigneter Atemschutzvorrichtungen, um das Risiko des Einatmens potenziell schädlicher Partikel zu minimieren. Weitere Forschungen sind im Gange, um die Verbreitung von Bacillus-Sporen in Schweißumgebungen besser zu verstehen und wirksamere Präventionsstrategien zu entwickeln. Der aktuelle Zustand und die langfristige Prognose des Patienten wurden in dem Bericht nicht offengelegt. Die Gesundheitsbehörden beobachten weiterhin zusätzliche Fälle und arbeiten daran, das Bewusstsein für diese seltene, aber potenziell tödliche Krankheit bei Schweißern und Gesundheitsdienstleistern zu schärfen.
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