Nach Trumps Ankündigung deuteten erste Erklärungen des venezolanischen Vizepräsidenten und des Innenministers darauf hin, dass die bestehende Regierung im Amt bleiben würde. Senator Mike Lee, Republikaner aus Utah, zitierte Außenminister Marco Rubio mit der Aussage, dass die US-Schläge beendet seien, was ebenfalls eine Fortsetzung der derzeitigen Regierung implizierte, zumindest vorerst.
Während einer Pressekonferenz am Mittag erklärte Präsident Trump jedoch, dass Vizepräsidentin Delcy Rodriguez als neue Präsidentin Venezuelas "vereidigt" worden sei, was die Verwirrung um den Führungswechsel noch verstärkte. Trump erklärte auch, dass die USA Venezuela "führen" und beschlagnahmtes Öl verkaufen würden.
Die Situation wirft mehrere Schlüsselfragen auf: Wer hat derzeit die Führung in Venezuela inne? Welche Rolle spielte das US-Militär bei Maduros Festnahme? Was ist die Rechtsgrundlage für die "Führung" Venezuelas und den Verkauf seines Öls durch die USA? Wie reagiert die internationale Gemeinschaft auf diese Ereignisse? Wie wird sich dies auf das venezolanische Volk auswirken? Und welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela?
Die Festnahme Maduros folgt auf jahrelange angespannte Beziehungen zwischen den USA und Venezuela, die von US-Sanktionen und Vorwürfen von Menschenrechtsverletzungen gegen das Maduro-Regime geprägt sind. Die USA haben zuvor Oppositionsführer Juan Guaidó als legitimen Präsidenten Venezuelas anerkannt.
Die widersprüchlichen Aussagen von US-Beamten und die mangelnde Klarheit über die Machtstruktur in Venezuela haben eine explosive Situation geschaffen. Die Antworten auf diese Fragen werden die Zukunft Venezuelas und seine Beziehung zu den Vereinigten Staaten bestimmen.
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