Laut dem US-amerikanischen Census Bureau wird bis 2030 jeder fünfte US-Amerikaner 65 Jahre oder älter sein, ein demografischer Wandel, der die US-Wirtschaft umgestaltet. Diese Transformation wirkt sich auf die Erwerbsbeteiligung, die Altersvorsorge, die Sozialversicherung, Medicare, die Gesundheitsausgaben, das Wohnungswesen und die Finanzdienstleistungen aus. Da die ältesten Babyboomer in diesem Jahr 80 Jahre alt werden, entwickelt sich der Ruhestand zu einer bedeutenden Wirtschaftskraft.
Das Altern in Amerika verläuft jedoch ungleichmäßig, gekennzeichnet durch Vermögensungleichheit, unzureichende Altersvorsorge und steigende Gesundheits- und Pflegekosten. Während sich einige Haushalte im Ruhestand finanzieller Sicherheit erfreuen, haben andere Mühe, sich diesen zu leisten, und die Armutsquote unter älteren Amerikanern steigt, ein Trend, der in den letzten Jahren für diese Altersgruppe einzigartig ist.
Das Center for Retirement Research am Boston College berichtet, dass das Durchschnittsalter, in dem Männer ihre Erwerbstätigkeit aufgeben, bei 64 Jahren liegt, was einem Anstieg von etwa drei Jahren seit Mitte der 1990er Jahre entspricht. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider, dass Amerikaner länger arbeiten, was auf Faktoren wie die gestiegene Lebenserwartung und die finanzielle Notwendigkeit zurückzuführen ist.
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