Die Brigitte Bardot Stiftung, die von der verstorbenen französischen Schauspielerin gegründete Tierschutzorganisation, hat eine Warnung bezüglich betrügerischer Merchandise-Artikel herausgegeben, die online beworben werden. Die Stiftung erklärte, dass diese Artikel fälschlicherweise behaupten, die Arbeit der Organisation zu unterstützen.
Die Stiftung wurde auf das aufmerksam, was sie als "plumpe Fälschungen" bezeichnete, die mit der Behauptung vermarktet werden, dass die Erlöse an den Tierschutz gespendet würden. Als Reaktion darauf drohte die Brigitte Bardot Stiftung mit rechtlichen Schritten gegen diejenigen, die an "diesen angeblichen illegalen Spendenaktionen" beteiligt sind, und forderte Respekt für das Andenken an die verstorbene Schauspielerin.
Brigitte Bardot, die letzten Sonntag im Alter von 91 Jahren verstarb, erlangte internationale Anerkennung für ihre fast 50 Filme und ihre Rolle bei der Gestaltung des französischen Kinos in den 1950er Jahren. Sie wurde zu einem Symbol der sexuellen Befreiung, bevor sie sich von der Schauspielerei zurückzog, um ihr Leben dem Tierrechtsaktivismus zu widmen. Ihr Übergang von der Leinwandikone zur Tierrechtsaktivistin festigte ihren Platz als kulturelle Figur in Frankreich und darüber hinaus.
Obwohl sie für ihre Beiträge zum Film und zum Tierschutz gefeiert wurde, sah sich Bardot später im Leben auch mit Kontroversen konfrontiert. Sie wurde mehrfach wegen Anstiftung zum Rassenhass verurteilt, die auf Äußerungen über Muslime, Homosexuelle und die MeToo-Bewegung zurückzuführen waren. Diese Kontroversen lösten sowohl in Frankreich als auch international Debatten aus und verdeutlichten die Komplexität ihres Vermächtnisses.
Nach ihrem Tod trafen aus ganz Frankreich Beileidsbekundungen ein. Präsident Emmanuel Macron würdigte Bardot als "eine Legende des Jahrhunderts" und erkannte ihren bedeutenden Einfluss auf die französische Kultur an. "Ihre Filme, ihre Stimme, ihr strahlender Ruhm, ihre Initialen, ihre Sorgen, ihr Genie, sie hat Frankreich und die ganze Welt geprägt", sagte Macron. Die Brigitte Bardot Stiftung prüft derzeit rechtliche Schritte, um den Verkauf von betrügerischen Memorabilien zu unterbinden und ihre Spendenaktionen zu schützen.
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