Wochen vor Nicolás Maduros Verhaftung schlug Oppositionsführerin María Corina Machado eine radikale wirtschaftliche Neuausrichtung für Venezuela vor. Machado, die virtuell auf dem Fortune Global Forum in Riad, Saudi-Arabien, sprach, sah die Privatisierung von über 500 staatseigenen Unternehmen vor. Sie argumentierte, dies würde die sozialistische Politik umkehren, die sie für den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Nation verantwortlich macht.
Machado, die kürzlich mit dem Friedensnobelpreis 2025 ausgezeichnet wurde, präsentierte ihren Plan Wochen nach Erhalt der Auszeichnung. Sie schätzte die Privatisierungsmöglichkeit auf 1,7 Billionen Dollar und berief sich dabei auf Zahlen ihres wirtschaftlichen Beratungsteams. Machado, die sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Maduro-Regime versteckte, beschrieb Venezuela als eine Nation, die von ihrem früheren Status als reichste in der Region gefallen war.
Die vorgeschlagene Privatisierung zielt darauf ab, massive private Investitionen anzuziehen. Machado glaubt, dass dies entscheidend ist, um Venezuelas zerstörte Wirtschaft wiederaufzubauen. Der Plan zielt darauf ab, das bestehende sozialistische System zu demontieren.
Venezuela, einst eine wohlhabende Nation, hat unter Maduros sozialistischer Politik einen schweren wirtschaftlichen Niedergang erlitten. Dieser Niedergang hat weitverbreitete Armut und soziale Unruhen angeheizt. Machados Plan stellt eine deutliche Abkehr vom derzeitigen Wirtschaftsmodell dar.
Die Zukunft von Machados Plan bleibt nach Maduros Verhaftung ungewiss. Die politische Landschaft verändert sich rasant. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen in Venezuela genau.
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