Cindy Blaney, eine leitende Rangerin in Highgate Wood, Nord-London, entdeckte Fledermäuse während ihrer jährlichen Bestandsaufnahme, was einen bedeutenden Moment in ihrer drei Jahrzehnte langen Karriere darstellt, die dem Schutz dieser Kreaturen gewidmet ist. Die Entdeckung erfolgte Anfang Januar 2026 in dem 28 Hektar großen alten Waldgebiet.
Blaney, 62, oft als "Fledermausflüsterin" bezeichnet, überprüfte Fledermauskästen, als sie die Entdeckung machte. "Oh, wir haben Fledermäuse!", rief sie aus und betonte die Bedeutung des Fundes. Ihre Arbeit umfasst die Überwachung und den Schutz von Fledermäusen, die ihrer Meinung nach oft missverstanden und gefürchtet werden. "Die Menschen haben Angst vor Dingen, die anders sind", sagte Blaney und verwies auf die negative Darstellung von Fledermäusen in der Folklore als Vorboten des Todes.
Fledermäuse spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen und tragen zur Insektenkontrolle und Bestäubung bei. Naturschützer betonen ihre Bedeutung und stellen sie dem schlechten Image in der Populärkultur gegenüber. Blaneys Bemühungen zielen darauf ab, diese Kluft zu überbrücken, indem sie die Öffentlichkeit aufklärt und sicherstellt, dass der Lebensraum der Fledermäuse geschützt wird. Highgate Wood bietet diesen Tieren in Nord-London ein wichtiges Refugium.
Die laufende Bestandsaufnahme hilft, Fledermauspopulationen zu verfolgen und ihren Gesundheitszustand zu beurteilen, und liefert Daten für Naturschutzstrategien. Blaneys Arbeit trägt zu einem besseren Verständnis der städtischen Tierwelt und der Bedeutung der Erhaltung von Naturräumen innerhalb von Städten bei. Zukünftige Bestandsaufnahmen sind geplant, um die Fledermauspopulation weiterhin zu überwachen und die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf ihren Lebensraum zu beurteilen.
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