Nicolas Maduros Sohn überbrachte am 5. Januar 2026 eine Botschaft seines Vaters vom Rednerpult des venezolanischen Kongresses, wo er ebenfalls als Abgeordneter tätig ist. Die Botschaft, deren Inhalt nicht sofort bekannt gegeben wurde, wurde überbracht, während sich Nicolas Maduro weiterhin in US-amerikanischer Haft befindet.
Der jüngere Maduro erwähnte auch seine Mutter, Cilia Flores, die sich Berichten zufolge ebenfalls in US-amerikanischer Haft befindet. Die Umstände der Inhaftierung der Maduros sind weiterhin unklar, und die US-Behörden haben noch keine offizielle Erklärung zu der Angelegenheit abgegeben.
Der venezolanische Kongress ist zwar weiterhin funktionsfähig, arbeitet aber angesichts der Abwesenheit des Staatschefs unter einer Wolke der Ungewissheit. Die Übermittlung der Nachricht deutet darauf hin, dass ein Kommunikationskanal, wenn auch begrenzt, zwischen Maduro und seiner Familie trotz seiner Inhaftierung offen bleibt.
Die Situation fügt der ohnehin schon angespannten Beziehung zwischen Venezuela und den Vereinigten Staaten eine weitere Komplexitätsebene hinzu. Die Beziehungen sind seit Jahren angespannt, gekennzeichnet durch US-Sanktionen gegen venezolanische Beamte und die Maduro-Regierung, vor allem aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Menschenrechte und der demokratischen Prozesse.
Die US-Regierung wirft Maduro seit langem eine autoritäre Herrschaft vor und unterstützt die Bemühungen der Opposition, ihn zu entmachten. Venezuela wirft den USA seinerseits Einmischung in seine inneren Angelegenheiten und den Versuch vor, das Land zu destabilisieren.
Der aktuelle Status von Nicolas Maduro und Cilia Flores ist weiterhin unbekannt. Weitere Aktualisierungen werden erwartet, sobald weitere Informationen aus venezolanischen und US-amerikanischen Quellen verfügbar sind. Es wird erwartet, dass der venezolanische Kongress seine legislative Arbeit inmitten der anhaltenden Ungewissheit fortsetzen wird.
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