Kevin O'Leary, der als "Mr. Wonderful" bekannte Risikokapitalgeber, lobte kürzlich den Geschäftssinn, der in einer fiktiven Erzählung zum Ausdruck kam, äußerte aber gleichzeitig seine Unzufriedenheit mit der Schlussszene. O'Leary sprach im Dezember aus einem Hotelzimmer in Manhattan und bezeichnete "Marty Supreme" als "schlichtweg verdammtes Genie", obwohl das konkrete Projekt nicht genannt wurde. Er kritisierte das Ende als unrealistischen "Kumbaya"-Moment und erklärte, er bevorzuge eine düsterere Auflösung, in der "Rachel bei der Geburt sterben muss".
O'Learys Kommentare fielen nach einer Reflexion über seine Karriere im Reality-TV, insbesondere seine Rolle in "Shark Tank". Er erzählte von seiner anfänglichen Anwerbung durch Mark Burnett, den Schöpfer von "The Apprentice", der ihn wegen seiner vermeintlichen Schroffheit suchte. "Er sagte: 'Wir suchen ein echtes Arschloch, und du bist es'", erinnerte sich O'Leary. "Ich sagte: 'Soll ich das als Kompliment auffassen?' Danach haben wir nie zurückgeblickt."
"Shark Tank", in dem Unternehmer ihre Ideen vor einem Investorengremium präsentieren, hat sich zu einem globalen Phänomen entwickelt. O'Leary glaubt, dass die Sendung die Art und Weise, wie Geschäftspräsentationen gehalten werden, grundlegend verändert hat. "Siebzehn Staffeln und fünf Emmys später hat 'Shark Tank' fast 45 internationale Ableger hervorgebracht und Hunderte von Deals abgeschlossen", bemerkte er. "Laut O'Leary hat die Sendung den Elevator Pitch für immer verändert."
O'Learys Hintergrund umfasst den Verkauf seines Bildungssoftwareunternehmens Softkey an Mattel für 4,2 Milliarden Dollar. Vor "Shark Tank" war er Investor in der kanadischen Serie "Dragons' Den". Seine Erfahrung sowohl im Geschäftsleben als auch im Fernsehen hat seine Sichtweise auf das Geschichtenerzählen und dessen Potenzial, die Realität widerzuspiegeln oder zu verzerren, geprägt.
Der Kontext von O'Learys Bemerkungen zu "Marty Supreme" bleibt unklar, einschließlich der Frage, ob es sich um einen Film, eine Fernsehserie oder eine andere Form von Medien handelt. Seine gegensätzlichen Ansichten über die geschäftlichen Vorzüge der Erzählung im Vergleich zu ihrem künstlerischen Abschluss verdeutlichen die Spannung zwischen kommerzieller Attraktivität und kreativer Integrität in der Unterhaltungsbranche. Weitere Details über "Marty Supreme" und O'Learys konkrete Beteiligung, falls vorhanden, waren nicht verfügbar.
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