Kälteperiodenzahlungen wurden in 697 Postleitzahlgebieten in England, Wales und Nordirland aufgrund eines deutlichen Temperaturrückgangs im gesamten Vereinigten Königreich ausgelöst, wie Reuters berichtet. Diese Zahlungen sollen Haushalten, die bestimmte Sozialleistungen beziehen, bei ihren Heizkosten während anhaltender Kälteperioden helfen.
Die Kälteperiodenzahlung ist eine staatliche Leistung, die dazu bestimmt ist, bestehende finanzielle Hilfen für Energiekosten zu ergänzen. Die Anspruchsberechtigung wird ausgelöst, wenn die Durchschnittstemperatur in einem lokalen Gebiet an sieben aufeinanderfolgenden Tagen 0 Grad Celsius oder darunter beträgt oder prognostiziert wird. Die Temperatur wird von der für eine bestimmte Postleitzahl zuständigen Wetterstation ermittelt.
Im Winter 2024-2025 wurden über 1,4 Millionen Kälteperiodenzahlungen in Höhe von insgesamt 35 Millionen Pfund ausgezahlt. Von diesem Betrag wurden mehr als 9 Millionen Pfund an Personen mit Altersrente (Pension Credit) vergeben.
Um sich für die Kälteperiodenzahlung zu qualifizieren, müssen Einzelpersonen in England, Wales oder Nordirland wohnen und bestimmte Sozialleistungen beziehen. In Schottland steht Personen mit niedrigem Einkommen und Sozialleistungen eine separate Winterheizungsbeihilfe zur Verfügung, deren Auszahlung nicht von bestimmten Temperaturschwellen abhängig ist.
Die Überprüfung der Anspruchsberechtigung erfolgt durch Eingabe einer Postleitzahl auf den entsprechenden Regierungswebsites für England und Wales bzw. Nordirland. Dies ermöglicht es den Einwohnern festzustellen, ob ihr Gebiet die Kriterien für die Aktivierung der Zahlung erfüllt hat.
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