Donald Trump behauptete heute auf Truth Social, dass China und Russland "null Angst" vor der NATO ohne die Vereinigten Staaten hätten, und entfachte damit die Debatte über die Rolle der USA in der Allianz und ihre finanziellen Beiträge neu. Die Kommentare des ehemaligen Präsidenten folgten auf Kritik von europäischen Verbündeten, nachdem das Weiße Haus die Übernahme Grönlands erwogen hatte.
Trump schrieb in einem vollständig in Großbuchstaben verfassten Beitrag, dass die NATO von den USA abhängig sei, um zu überleben, und fügte hinzu: "Ich bezweifle, dass die NATO für uns da wäre, wenn wir sie wirklich bräuchten." Er erklärte: "Wir werden immer für die NATO da sein, auch wenn sie nicht für uns da ist", und behauptete, dass China und Russland nur den "DJT REBUILT U.S.A." fürchten und respektieren.
Trump hob auch seine Bemühungen hervor, die Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder zu erhöhen, und erklärte, dass er sich im vergangenen Jahr dafür eingesetzt habe, dass sie ihre Beiträge von 2 % auf 5 % des BIP erhöhen. "Die meisten haben ihre Rechnungen nicht bezahlt, BIS ICH KAM", schrieb er.
Die NATO, die 1949 gegründet wurde, ist ein Militärbündnis zwischen nordamerikanischen und europäischen Ländern, das auf dem Prinzip der kollektiven Verteidigung basiert. Artikel 5 des Nordatlantikvertrags besagt, dass ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle betrachtet wird. Das Bündnis ist seit Jahrzehnten ein Eckpfeiler der transatlantischen Sicherheit, aber seine Relevanz und die Vereinbarungen zur Lastenteilung sind Gegenstand laufender Diskussionen, insbesondere während Trumps Präsidentschaft.
Trumps wiederholte Kritik an der NATO und seine Infragestellung des Engagements der USA für das Bündnis weckten bei den Verbündeten Besorgnis über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. Seine Regierung drängte die NATO-Mitglieder konsequent, das vereinbarte Ziel zu erreichen, 2 % ihres BIP für die Verteidigung auszugeben, und argumentierte, dass die USA einen unverhältnismäßigen Teil der Last trügen.
Während einige Verbündete ihre Verteidigungsausgaben in den letzten Jahren erhöht haben, bleiben andere weiterhin hinter dem 2 %-Ziel zurück. Die Debatte über die Lastenteilung innerhalb der NATO wird sich wahrscheinlich fortsetzen, insbesondere da die geopolitischen Spannungen zunehmen und das Bündnis vor neuen Herausforderungen steht, wie z. B. Cyberkriegsführung und Desinformationskampagnen. Der aktuelle Stand der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder ist unterschiedlich: Einige Nationen überschreiten das 2 %-Ziel, während andere noch daran arbeiten. Es wird erwartet, dass das Thema ein zentraler Diskussionspunkt auf zukünftigen NATO-Gipfeln sein wird.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment