Familien sind erschüttert nach Enthüllungen, dass eine Schweizer Ski-Bar, Le Constellation, seit fünf Jahren nicht auf Sicherheit geprüft wurde. Das Feuer in der Bar in Crans-Montana am Silvesterabend forderte 40 Todesopfer und 116 Verletzte. Beamte räumten die Versäumnisse bei den Sicherheitskontrollen ein.
Es wird vermutet, dass das Feuer ausbrach, als Wunderkerzen, die an Champagnerflaschen befestigt waren, Dämmschaum entzündeten. Der Vorfall ereignete sich am 31. Dezember. Gegen die Barbetreiber, Jacques und Jessica Moretti, wird wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung durch Fahrlässigkeit ermittelt. Sie befinden sich derzeit nicht in Haft.
Anwälte, die die Familien der Opfer vertreten, fordern Rechenschaftspflicht. Romain Jordan, ein Vertreter der Familien, hinterfragte die Rolle der Gemeinde. Er zitierte "erschütternde" Inspektionsverstöße.
Le Constellation unterliegt, wie andere Veranstaltungsorte auch, regelmäßigen Sicherheitsinspektionen. Die letzte Inspektion fand fünf Jahre vor dem tödlichen Brand statt. Das Fehlen von Aufsicht ist nun ein zentraler Punkt der Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft wird die Ursache des Feuers und die Vorwürfe der Fahrlässigkeit weiter untersuchen. Die Morettis sicherten ihre volle Kooperation zu. Die Untersuchung wird auch die Inspektionsprotokolle der Gemeinde prüfen.
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