Neue Maßnahmen zur Verkehrssicherheit kommen nach England und Wales. Die britische Regierung hat ihre erste große Strategie zur Verkehrssicherheit seit über einem Jahrzehnt gestartet. Das Ziel: die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten zu reduzieren.
Fahrer über 70 müssen sich möglicherweise bald alle drei Jahre einer obligatorischen Augenuntersuchung unterziehen. Das Verkehrsministerium (DfT) plant auch, kognitive Tests für ältere Fahrer zu prüfen. Fahrschüler könnten vor ihrer praktischen Prüfung eine Mindestlernzeit von sechs Monaten absolvieren müssen. Diese Vorschläge sind nun zur öffentlichen Konsultation freigegeben.
Diese Änderungen werden ältere Fahrer und Fahrschüler direkt betreffen. Über-60-Jährige erhalten bereits im gesamten Vereinigten Königreich kostenlose NHS-Sehtests. Die potenziellen Auswirkungen auf die Unabhängigkeit und Mobilität der Fahrer sind erheblich.
Das derzeitige System beruht darauf, dass Fahrer ihre Sehfähigkeit selbst melden. Sie müssen in der Lage sein, ein Nummernschild aus 20 Metern Entfernung zu lesen. Die neue Strategie zielt darauf ab, die Sicherheit durch strengere Tests zu erhöhen.
Die öffentliche Konsultation wird die endgültigen Maßnahmen prägen. Weitere Einzelheiten und Zeitpläne für die Umsetzung werden nach Abschluss der Konsultation erwartet.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment