Washington D.C. - Die Vereinigten Staaten haben sich unter Präsident Donald Trump aus einem wichtigen Klimaabkommen und Dutzenden anderer internationaler Gruppen zurückgezogen. Der Schritt, der am Mittwoch formalisiert wurde, betrifft 66 Gremien, von denen fast die Hälfte mit der UN verbunden sind.
Die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (Framework Convention on Climate Change), die Grundlage der globalen Bemühungen zur Bekämpfung der Erderwärmung, gehört zu den Betroffenen. Organisationen, die sich auf Entwicklung, Gleichstellung der Geschlechter und Konfliktlösung konzentrieren, sind ebenfalls mit dem Rückzug der USA konfrontiert. Das Weiße Haus begründete dies damit, dass die Einrichtungen nicht mehr den amerikanischen Interessen dienten.
Die Regierung behauptet, diese Gruppen würden "ineffektive oder feindselige Agenden" fördern und Steuergelder verschwenden. Die Entscheidung folgt auf eine Überprüfung der Beteiligung der USA an internationalen Organisationen.
Diese Maßnahme signalisiert eine weitere Distanzierung von der multilateralen Zusammenarbeit. Kritiker befürchten eine Schwächung der globalen Bemühungen in Bezug auf kritische Themen.
Die Zukunft des Engagements der USA in diesen Organisationen bleibt ungewiss. Internationale Partner prüfen die Auswirkungen auf gemeinsame Projekte.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment