Bei einem Erdrutsch auf einer Mülldeponie in Cebu City, Philippinen, am Donnerstag kam eine Person ums Leben, und Dutzende wurden eingeschlossen. Durch das Versagen der Binaliw-Mülldeponie kam eine 22-jährige Frau ums Leben, und über 30 werden vermisst. Rettungskräfte brachten zwölf verletzte Müllwerker, die aus den Trümmern geborgen wurden, ins Krankenhaus.
Der Erdrutsch ereignete sich auf der in Privatbesitz befindlichen Binaliw-Mülldeponie. Viele der Vermissten sind vermutlich Müllwerker. Die Such- und Bergungsarbeiten sind im Gange, an denen 300 Personen von Regierungsbehörden und zivilen Gruppen beteiligt sind. Bagger, Krankenwagen und Feuerwehrautos sind vor Ort.
Der Bürgermeister von Cebu City warnte vor den Schwierigkeiten, Überlebende zu erreichen, da die Gefahr weiterer Erdrutsche besteht. Joel Garganera, Stadtrat von Cebu City, führte den Erdrutsch auf schlechte Abfallwirtschaftspraktiken zurück. Die genaue Ursache wird noch untersucht.
Mülldeponie-Erdrutsche können durch Faktoren wie Hanginstabilität, übermäßige Regenfälle und unzureichende Verdichtung von Abfällen verursacht werden. Schlechte Abfallwirtschaftspraktiken, wie z. B. unzureichende Entwässerung und unsachgemäße Schichtung, können diese Risiken noch verstärken. Dieser Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer soliden Deponietechnik und der Einhaltung von Umweltvorschriften.
Die Untersuchungen zur Ursache des Erdrutsches werden voraussichtlich fortgesetzt. Die Behörden werden sich darauf konzentrieren, die restlichen Vermissten zu finden und die Stabilität der verbleibenden Deponiestruktur zu beurteilen. Der Vorfall wird wahrscheinlich eine Überprüfung der Abfallwirtschaftspraktiken in Cebu City und möglicherweise auf den gesamten Philippinen nach sich ziehen.
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