Einem Bericht zufolge verursachte eine Landebahnmauer alle 179 Todesfälle beim Flugzeugabsturz in Südkorea im Jahr 2024. Der Flug von Jeju Air stürzte vor etwas mehr als einem Jahr in Muan im Südwesten Südkoreas ab. Der Bericht, der von der New York Times beschafft wurde, war der südkoreanischen Regierung zuvor nicht zugänglich gemacht worden.
Computersimulationen zeigten, dass alle bei einer Bauchlandung überlebt hätten. Die Betonmauer, die Navigationsantennen beherbergt, hätte nachgiebig sein müssen. Internationale und südkoreanische Richtlinien fordern nachgiebige Materialien. Eine von dem Verkehrsministerium beauftragte Forschungsgruppe aus Seoul verfasste den Bericht im August.
Die Untersuchung des Absturzes ist noch nicht abgeschlossen. Es ist weiterhin unklar, warum die Boeing 737-800 bruchlandete. Ein Abgeordneter enthüllte am Donnerstag Ergebnisse aus dem Bericht.
Nachgiebige Materialien sind so konzipiert, dass sie bei einem Aufprall leicht brechen. Dies ist eine Standard-Sicherheitsmaßnahme auf Flughäfen weltweit. Der Einsatz solcher Materialien zielt darauf ab, Schäden an Flugzeugen zu minimieren und Leben zu retten.
Das Verkehrsministerium wird sich voraussichtlich bald zu den Ergebnissen des Berichts äußern. Die Untersuchung wird fortgesetzt, um die endgültige Ursache des Absturzes zu ermitteln.
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