SpaceX hat heute von der Federal Communications Commission (FCC) die Genehmigung erhalten, weitere 7.500 Starlink-Satelliten der zweiten Generation zu starten. Mit dieser Genehmigung erhöht sich die Gesamtzahl der von SpaceX genehmigten Gen2-Satelliten auf 15.000, einschließlich der bereits im Dezember 2022 genehmigten.
Die Ankündigung der FCC erläuterte, dass diese Erweiterung es SpaceX ermöglichen wird, seinen High-Speed-Internetdienst mit niedriger Latenz weltweit auszubauen, wobei Verbesserungen für mobile und ergänzende Abdeckung aus dem Weltraum geplant sind. Die ursprüngliche Genehmigung für 7.500 Satelliten war mit Höhenbeschränkungen verbunden, da die FCC Bedenken hinsichtlich Weltraummüll und Weltraumsicherheit ausräumen wollte.
Laut FCC erlaubt die heutige Anordnung SpaceX, die Gen2-Starlink-Satelliten mit fortschrittlichen Formfaktoren und modernster Technologie aufzurüsten. Die Gen2-Satelliten sind mit mehreren wichtigen Verbesserungen gegenüber den Starlink-Modellen der ersten Generation ausgestattet. Dazu gehören fortschrittlichere Phased-Array-Antennen für erhöhte Bandbreite und Spektraleffizienz sowie optische Inter-Satelliten-Verbindungen, um die Abhängigkeit von Bodenstationen zu verringern und die Netzwerklatenz zu verbessern. Die Satelliten verfügen außerdem über effizientere Stromversorgungssysteme und einen fortschrittlichen Antrieb für eine präzise Orbitalpositionierung und ein Deorbiting am Ende ihrer Lebensdauer.
Die Genehmigung ist ein bedeutender Schritt für das Starlink-Programm von SpaceX, das darauf abzielt, eine globale Internetabdeckung mithilfe einer Konstellation von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) bereitzustellen. Es wird erwartet, dass die Erweiterung erhebliche Auswirkungen auf die Satelliteninternetbranche haben wird und möglicherweise den Wettbewerb ankurbelt und Innovationen vorantreibt.
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass die erhöhte Kapazität der Gen2-Satelliten es SpaceX ermöglichen wird, mehr Kunden zu bedienen und höhere Datenraten anzubieten. Dies ist besonders wichtig in ländlichen und unterversorgten Gebieten, in denen die terrestrische Internetinfrastruktur begrenzt oder nicht verfügbar ist. Die verbesserte mobile und ergänzende Abdeckung aus dem Weltraum hat auch das Potenzial, abgelegene Regionen und während Notfällen Konnektivität bereitzustellen.
Die Entscheidung der FCC, die zusätzlichen Satelliten zu genehmigen, spiegelt ein wachsendes Vertrauen in die Fähigkeit von SpaceX wider, Bedenken hinsichtlich Weltraummüll und Weltraumsicherheit auszuräumen. SpaceX hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um diese Risiken zu mindern, darunter automatisierte Kollisionsvermeidungssysteme und Deorbiting-Verfahren für Satelliten am Ende ihrer Lebensdauer.
Die Bereitstellung der zusätzlichen 7.500 Satelliten wird voraussichtlich mehrere Jahre dauern, da SpaceX weiterhin regelmäßig Starlink-Missionen startet. Das Unternehmen hat noch keinen konkreten Zeitplan für den Abschluss der Gen2-Konstellation bekannt gegeben.
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