US-amerikanische Schaffung von Arbeitsplätzen sinkt 2025 auf Tiefstand nach COVID
Washington D.C. - Die Vereinigten Staaten erlebten im Jahr 2025 das schwächste Jahr für die Schaffung von Arbeitsplätzen seit der COVID-19-Pandemie, wobei sich das Beschäftigungswachstum deutlich verlangsamte, wie aus diese Woche veröffentlichten Daten des Arbeitsministeriums hervorgeht. Die Arbeitgeber schufen im Dezember bescheidene 50.000 neue Arbeitsplätze, weniger als erwartet, und die Arbeitslosenquote sank leicht auf 4,4 %.
Die Zuwächse an Arbeitsplätzen beliefen sich im Jahr 2025 auf durchschnittlich 49.000 pro Monat, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 168.000 Arbeitsplätzen, die laut BBC monatlich im Jahr 2024 geschaffen wurden. Diese Verlangsamung erfolgte trotz einer Wirtschaftswachstumsrate von 4,3 %, die hauptsächlich auf Konsumausgaben und Exporte zurückzuführen ist.
Die schwachen Beschäftigungszahlen spiegeln ein Umfeld wider, das von bedeutenden politischen Veränderungen unter US-Präsident Donald Trump geprägt ist, darunter Zölle, eine strengere Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen und Kürzungen der Staatsausgaben, berichtete die BBC. Während sich die US-Wirtschaft angesichts dieser Veränderungen als widerstandsfähig erwiesen hat, hat der Arbeitsmarkt zu kämpfen.
Die Daten des Arbeitsministeriums enthielten auch Abwärtskorrekturen der Zahlen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Oktober und November. Mehrere Sektoren verzeichneten Arbeitsplatzverluste, darunter der Einzelhandel und das verarbeitende Gewerbe.
Die Verlangsamung der Schaffung von Arbeitsplätzen wirft Bedenken hinsichtlich der langfristigen Gesundheit der US-Wirtschaft auf. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um festzustellen, ob es sich um einen vorübergehenden Rückschlag oder ein Zeichen für einen anhaltenderen Trend handelt.
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