US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass sich das US-amerikanische Wagnis mit der argentinischen Währung als erfolgreich erwiesen habe, da die amerikanische Finanzhilfe zurückgezahlt und der Währungsstabilisierungsfonds von argentinischen Pesos befreit worden sei. Die USA hatten den Peso im vergangenen Jahr gekauft, als sein Wert sank, um weitere wirtschaftliche Instabilität zu verhindern und die Partei von Präsident Javier Milei vor den nationalen Zwischenwahlen zu unterstützen.
Die Intervention erfolgte im September inmitten von Bedenken hinsichtlich möglicher Wahlüberraschungen für Mileis Partei und historischer finanzieller Schocks nach früheren Wahlen, die zu einem Ausverkauf des Peso führten. Bessent erklärte, er würde zu diesem Zeitpunkt "tun, was nötig ist".
Der Schritt stieß auf Kritik von Demokraten, die argumentierten, dass Bessent Steuergelder in einer Nation riskiere, die für finanzielle Instabilität bekannt sei. Bessent verteidigte die Maßnahme und erklärte in einer Social-Media-Ankündigung, dass es sich um einen "America First-Volltreffer" handele, "einen starken amerikanischen Verbündeten zu stabilisieren und zig Millionen Dollar Gewinn für Amerikaner zu erzielen".
Die US-Intervention zielte darauf ab, den argentinischen Peso zu stabilisieren, der aufgrund von Investorenbedenken hinsichtlich des politischen Klimas und der historischen wirtschaftlichen Volatilität in Argentinien stark gefallen war. Präsident Javier Milei, der als wichtiger Verbündeter des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gilt, stand vor Zwischenwahlen, die die Position seiner Partei hätten beeinträchtigen können. Die Entscheidung der US-Regierung, den Peso zu kaufen, zielte darauf ab, das Vertrauen in die Währung zu stärken und weitere wirtschaftliche Turbulenzen zu verhindern.
Die Rückzahlung der finanziellen Unterstützung und die Befreiung des Peso aus dem Währungsstabilisierungsfonds deuten auf den Abschluss der US-Interventionsstrategie hin. Die langfristigen Auswirkungen auf die argentinische Wirtschaft und ihre Beziehungen zu den USA bleiben abzuwarten.
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