Rettungskräfte in Cebu City, Philippinen, liefern sich einen Wettlauf mit der Zeit, um Dutzende von Menschen zu finden, die nach einem Erdrutsch auf der Binaliw-Mülldeponie am Donnerstag noch vermisst werden. Bürgermeister Nestor Archival erklärte am Samstag, dass zwei Tage nach dem Einsturz Lebenszeichen an der Unglücksstelle entdeckt worden seien.
Vier Todesfälle wurden bestätigt und 12 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, so Archival. Er wies auf die schwierigen Bedingungen für die Rettungsdienste aufgrund der instabilen Trümmer und den Bedarf an fortschrittlicherer Ausrüstung hin. Die in Privatbesitz befindliche Mülldeponie stürzte ein, während sich 110 Arbeiter auf dem Gelände befanden, wie Beamte berichteten.
Archival gab in einem Facebook-Post bekannt, dass die Behörden in bestimmten Gebieten Lebenszeichen entdeckt hätten, was sorgfältige Ausgrabungen und den Einsatz eines moderneren 50-Tonnen-Krans erforderlich mache. Angehörige der Vermissten warten gespannt auf Neuigkeiten.
Der Erdrutsch ereignete sich auf der Binaliw-Mülldeponie, einer privaten Anlage in Cebu City. Die Ursache des Einsturzes wird noch untersucht, aber starke Regenfälle in den Tagen vor dem Vorfall könnten ein Faktor gewesen sein. Erdrutsche sind eine häufige Gefahr auf den Philippinen, insbesondere in Gebieten mit unregulierter Bautätigkeit und Entwaldung.
Die Such- und Rettungsaktion ist im Gange, wobei die Rettungsdienste daran arbeiten, Trümmer zu beseitigen und Überlebende zu finden. Die instabile Beschaffenheit des Deponiematerials stellt ein erhebliches Risiko für die Retter dar. Die Ankunft eines 50-Tonnen-Krans wird voraussichtlich den Prozess beschleunigen.
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