Google rät davon ab, "mundgerechte" Inhalte speziell für große Sprachmodelle (LLMs) wie Gemini zu erstellen, da diese Praxis die Suchmaschinenplatzierung nicht verbessert. Die Hinweise kamen in der neuesten Folge des Google-Podcasts "Search Off the Record" mit John Mueller und Danny Sullivan. Sie sprachen über den wachsenden Trend des "Content Chunking", bei dem Websites Informationen in kleinere Absätze und Abschnitte aufteilen, oft mit zahlreichen Unterüberschriften in Form von Fragen, um von generativen KI-Bots leichter aufgenommen und zitiert werden zu können.
Sullivan erklärte, dass Google solche Signale nicht zur Verbesserung des Rankings verwendet. "Eines der Dinge, die ich in einigen SEO-Ratschlägen immer wieder sehe, ist, dass man die Dinge für LLMs wirklich mundgerecht machen sollte", sagte Sullivan. "Das ist ein Irrtum." Dieser Ansatz, der zwar auf KI-Algorithmen zugeschnitten ist, führt oft zu Inhalten, die weniger benutzerfreundlich und weniger wertvoll für menschliche Leser sind.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein wichtiger Aspekt der Online-Sichtbarkeit, aber viele gängige SEO-Praktiken basieren eher auf Spekulationen als auf konkreten Beweisen. Der Aufstieg von LLMs hat zu neuen SEO-Strategien geführt, einschließlich Content Chunking, von dem einige glauben, dass es die Chancen einer Website verbessert, in KI-generierten Inhalten vorgestellt zu werden. Die Haltung von Google deutet jedoch darauf hin, dass die Konzentration auf die Erstellung hochwertiger, umfassender Inhalte für menschliche Nutzer nach wie vor der effektivste Ansatz zur Verbesserung des Suchrankings ist.
LLMs, wie Googles Gemini, sind hochentwickelte KI-Modelle, die auf riesigen Mengen an Textdaten trainiert werden. Sie können menschenähnlichen Text generieren, Sprachen übersetzen und Fragen beantworten. Die zunehmende Verbreitung von LLMs hat Content-Ersteller dazu veranlasst, ihre Strategien anzupassen, in der Hoffnung, innerhalb von KI-gesteuerten Plattformen an Sichtbarkeit zu gewinnen.
Der Rat von Google unterstreicht, wie wichtig es ist, die Nutzererfahrung über die algorithmische Manipulation zu stellen. Die Erstellung gut strukturierter, tiefgehender Inhalte, die auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen, führt laut Google-Vertretern eher zu höheren Suchrankings und einer größeren Online-Sichtbarkeit. Das Unternehmen arbeitet weiterhin an der Verfeinerung seiner Suchalgorithmen, um Inhalte zu priorisieren, die sowohl informativ als auch ansprechend für menschliche Leser sind.
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