Google vor Arbeitsgericht wegen Kündigungsklage nach Meldung sexueller Belästigung
London – Google steht vor einem Arbeitsgericht, nachdem eine ehemalige leitende Angestellte, Victoria Woodall, behauptet hat, sie sei entlassen worden, nachdem sie einen Manager wegen sexueller Belästigung gemeldet hatte, so die BBC. Woodall wirft dem Unternehmen vor, Vergeltungsmaßnahmen gegen sie ergriffen zu haben, nachdem sie den Manager, der später entlassen wurde, angezeigt hatte.
Im Mittelpunkt des Falls steht Woodalls Bericht über einen Manager, der angeblich Klienten Geschichten über seinen "Swinger-Lifestyle" erzählte und ihnen ein Nacktfoto seiner Frau zeigte, berichtete die BBC. Die interne Untersuchung von Google UK bestätigte einige der Behauptungen und stellte fest, dass der Manager zwei weibliche Kolleginnen ohne deren Zustimmung berührt hatte und dass sein Verhalten sexuelle Belästigung darstellte, wie aus Dokumenten hervorgeht, die der BBC vor Gericht vorlagen.
Woodall behauptet, dass Google sich nach der Meldung des Verhaltens des Managers an ihr rächte, was letztendlich zu ihrer Entlassung führte. Der Technologiekonzern bestreitet diese Vorwürfe laut BBC. Das Arbeitsgericht wird die Einzelheiten von Woodalls Entlassung prüfen und feststellen, ob diese in direktem Zusammenhang mit ihrer Whistleblowing-Tätigkeit stand. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.
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