Bluesound, ein kanadisches Unternehmen für drahtlose Audiotechnik, hat bei Verbrauchern an Zugkraft gewonnen, insbesondere bei jenen, die von den jüngsten Softwareproblemen von Sonos enttäuscht sind. Die Produktpalette des Unternehmens ähnelt der von Sonos und umfasst Lautsprecher, Subwoofer und Musikstreamer. Bluesound zeichnet sich durch sein Engagement für verlustfreie Hi-Res-Audioformate aus, ein Merkmal, das anspruchsvolle Hörer anspricht, die bereit sind, mehr in ihr Audioerlebnis zu investieren. Bluesound-Geräte kosten in der Regel 30 bis 50 Prozent mehr als ihre Sonos-Pendants.
Während Bluesound im Bereich Heimkino-Audio traditionell hinter Sonos zurückgeblieben ist, stellt die Pulse Soundbar einen bedeutenden Schritt nach vorn dar. Der WIRED-Testbericht wies jedoch auf einige Einschränkungen hin, darunter schwächere Dolby-Atmos-Effekte und das Fehlen von EQ-, Kanalanpassungs- oder Raumeinmessungsfunktionen. Die Soundbar unterstützt auch kein Dolby Atmos Music.
Der Aufstieg von Bluesound als Sonos-Konkurrent spiegelt einen breiteren Trend in der Audioindustrie wider: Verbraucher legen zunehmend Wert auf hochwertige Audioqualität und flexible Multiroom-Funktionen. Da sich die KI-gestützte Audioverarbeitung ständig weiterentwickelt, könnten Soundbars wie die Pulse in Zukunft Funktionen wie KI-gesteuerte Raumkalibrierung und personalisierte Klangprofile integrieren. Diese Fortschritte könnten das Hörerlebnis weiter verbessern und den Verbrauchern eine größere Kontrolle über ihre Audio-Umgebungen ermöglichen.
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