Obwohl Machados Bewegung den Sieg bei den umstrittenen Wahlen 2024 für sich beansprucht, hat Trump sie nicht als Venezuelas neue Führungspersönlichkeit unterstützt. Stattdessen haben die USA Delcy Rodríguez, Maduros ehemalige Vizepräsidentin, unterstützt.
Machado erklärte letzte Woche ihre Absicht, Trump persönlich für die gegen Maduro ergriffenen Maßnahmen zu danken, und äußerte den Wunsch, ihm ihren Friedensnobelpreis zu überreichen. Trump nannte die Geste "eine große Ehre", obwohl das Nobelkomitee klarstellte, dass der Preis nicht übertragbar ist.
Zuvor hatte Trump seine Unzufriedenheit darüber geäußert, dass Machado den Friedensnobelpreis annimmt, eine Auszeichnung, die er selbst seit langem anstrebt. Auf die Frage am Freitag, ob der Erhalt von Machados Preis seine Sicht auf ihre Rolle in Venezuela beeinflussen könnte, erklärte der Präsident: "Sie könnte in irgendeiner Weise daran beteiligt sein. Ich werde mit ihr sprechen müssen. Ich finde es sehr nett, dass sie mitwirken will."
Das bevorstehende Treffen bietet Trump die Möglichkeit, Machados Position und potenzielle Rolle in Venezuelas Zukunft weiter zu beurteilen. Die aktuelle Politik der US-Regierung unterstützt Rodríguez als Interimspräsidentin, mit dem Ziel eines Übergangs, der die demokratischen Prozesse im Land wiederherstellt. Die Situation ist weiterhin unübersichtlich, da verschiedene Fraktionen im Nachgang von Maduros Absetzung um die Macht kämpfen.
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