Instagram sah sich diese Woche mit Bedenken von Nutzern konfrontiert, nachdem zahlreiche Personen berichteten, unaufgefordert E-Mails zum Zurücksetzen ihrer Passwörter erhalten zu haben. Trotz dieser Berichte und Behauptungen des Cybersicherheitsunternehmens Malwarebytes, dass Daten von 17,5 Millionen Konten im Dark Web verkauft würden, bestritt Instagram, dass es zu einer Datenschutzverletzung gekommen sei.
Die Social-Media-Plattform erklärte, dass sie ein Problem behoben habe, das es "einer externen Partei" ermöglichte, legitime Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern auszulösen. Laut BBC versicherte Instagram den Nutzern, dass ihre Konten weiterhin sicher seien. Das Unternehmen riet den Nutzern, verdächtige E-Mails zu ignorieren.
Während Instagram die Schwachstelle bestätigte und behoben hat, bleiben die Einzelheiten des Problems unklar. Dieser Mangel an Transparenz hat in der Cybersicherheits-Community und bei Instagram-Nutzern Bedenken hinsichtlich potenzieller zukünftiger Exploits und der allgemeinen Sicherheit der Plattform geweckt. TechCrunch berichtete, dass die mangelnde Offenlegung der Schwachstelle zu branchenweiten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Nutzerdaten geführt hat.
Malwarebytes behauptete, die E-Mails zum Zurücksetzen von Passwörtern seien das Ergebnis eines Hacks, was die Besorgnis über den Sicherheitsvorfall weiter schürte. Das Unternehmen behauptete, dass sensible Informationen von Millionen von Instagram-Konten kompromittiert worden seien.
Instagram hat keine weiteren Details über die Art der Schwachstelle oder das Ausmaß, in dem Nutzerdaten betroffen sein könnten, bekannt gegeben. Das Unternehmen untersucht die Situation weiterhin.
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