Anthropic hat am Montag Cowork vorgestellt, ein neues Tool, das im Vergleich zu Claude Code eine benutzerfreundlichere Erfahrung bieten soll. Cowork ist direkt in die Claude Desktop-Anwendung integriert und ermöglicht es Benutzern, einen Ordner anzugeben, auf den Claude zugreifen und Dateien ändern kann, wobei die Anweisungen über die Standard-Chat-Oberfläche bereitgestellt werden.
Das neue Tool schafft im Wesentlichen eine Sandbox-Umgebung ähnlich wie Claude Code, jedoch ohne dass umfangreiche technische Fachkenntnisse für die Einrichtung erforderlich sind. Laut Anthropic befindet sich Cowork derzeit in der Forschungsvorschau und ist exklusiv für Max-Abonnenten verfügbar, wobei für Benutzer mit anderen Abonnementplänen eine Warteliste eingerichtet wurde.
Cowork basiert auf dem Claude Agent SDK und verwendet das gleiche zugrunde liegende Modell wie Claude Code. Die Ordnerpartitionsfunktion vereinfacht die Verwaltung des Dateizugriffs für Cowork. Durch den Wegfall von Befehlszeilentools oder virtuellen Umgebungen möchte Anthropic die Technologie für nicht-technische Benutzer zugänglicher machen.
Anthropic hat Cowork als Reaktion auf einen wachsenden Trend unter Claude Code-Abonnenten entwickelt, die das Tool für Nicht-Codierungsaufgaben verwendeten und es effektiv als eine Allzweck-Agenten-KI behandelten. Das Unternehmen schlägt potenzielle Anwendungsfälle vor, wie z. B. das Zusammenstellen von Spesenabrechnungen aus einem Ordner mit Belegbildern.
Das Fehlen von Befehlszeilentools und virtuellen Umgebungen senkt die Einstiegshürde für Personen ohne Programmierkenntnisse und eröffnet neue Möglichkeiten, wie Benutzer die Leistungsfähigkeit von KI-Agenten nutzen können. Der aktuelle Forschungs-Preview-Status des Tools deutet darauf hin, dass Anthropic aktiv Benutzerfeedback sammelt, um Cowork vor einer breiteren Veröffentlichung zu verfeinern und zu verbessern.
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