Starmer droht X mit Entzug der Selbstregulierung wegen Bedenken bezüglich KI-Chatbot
London - X, die Social-Media-Plattform im Besitz von Elon Musk, könnte ihr Recht auf Selbstregulierung in Großbritannien verlieren, warnte Labour-Chef Sir Keir Starmer am Montag angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich des Grok-KI-Chatbots der Plattform. Starmers Warnung erfolgt, während die britische Regierung sich darauf vorbereitet, Gesetze einzuführen, um die Erstellung nicht einvernehmlicher intimer Bilder und die Bereitstellung von Online-Tools zu deren Erstellung zu kriminalisieren.
In einer Ansprache vor Labour-Abgeordneten erklärte Starmer, dass die Regierung schnell handeln werde, wenn X Grok nicht kontrollieren könne. "Wenn X Grok nicht kontrollieren kann, werden wir es tun", sagte er und signalisierte damit eine entschiedene Haltung in dieser Frage. Die geplante Gesetzgebung ist eine direkte Reaktion auf die weit verbreiteten Ängste bezüglich des potenziellen Missbrauchs von KI-Technologien wie Grok.
Die BBC hat X um eine Stellungnahme gebeten. In einer früheren Erklärung sagte X: "Jeder, der Grok verwendet oder dazu auffordert, illegale Inhalte zu erstellen, wird die gleichen Konsequenzen erleiden, als ob er illegale Inhalte hochladen würde."
Das bevorstehende Gesetz und Starmers Kommentare unterstreichen den zunehmenden Druck auf Social-Media-Plattformen, KI-generierte Inhalte effektiv zu moderieren und deren Nutzung für böswillige Zwecke zu verhindern. Die Situation ist weiterhin im Fluss, und die potenziellen Konsequenzen für die operative Autonomie von X in Großbritannien sind erheblich.
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