Krankenpfleger setzen sich für verbindliche Personalschlüssel ein und argumentieren, dass die derzeitige Personalbesetzung die Patientenversorgung beeinträchtigt und die Burnout-Rate bei den Pflegekräften erhöht. Studien, die im International Journal of Nursing Studies veröffentlicht wurden, haben durchgängig eine Korrelation zwischen höheren Personalschlüsseln und negativen Patientenergebnissen nachgewiesen, darunter erhöhte Infektionsraten, Medikationsfehler und Sterblichkeit. "Wir sind überlastet, rennen ständig von einem Patienten zum nächsten, und das ist einfach für niemanden sicher", sagte eine streikende Krankenschwester von Montefiore, die anonym bleiben wollte. "Wir brauchen durchsetzbare Personalschlüssel, um sicherzustellen, dass wir die qualitativ hochwertige Versorgung bieten können, die unsere Patienten verdienen."
Die Pflegekräfte fordern auch verbesserte Gesundheitsleistungen und verweisen auf die physische und emotionale Belastung ihres Berufs. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) berichten, dass Pflegekräfte im Vergleich zu anderen Berufen häufiger von Arbeitsunfällen und -krankheiten betroffen sind, darunter Muskel-Skelett-Erkrankungen, stressbedingte Erkrankungen und die Exposition gegenüber Infektionskrankheiten. Darüber hinaus fordern die Pflegekräfte einen stärkeren Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz, ein Problem, das in Gesundheitseinrichtungen immer häufiger auftritt. Daten des Bureau of Labor Statistics zeigen, dass Beschäftigte im Gesundheitswesen fünfmal häufiger Gewalt am Arbeitsplatz erleben als Beschäftigte in anderen Sektoren.
Gewählte Beamte schlossen sich den Pflegekräften auf den Streikpostenlinien an und brachten ihre Unterstützung für ihre Forderungen zum Ausdruck. "Diese Pflegekräfte sind das Rückgrat unseres Gesundheitssystems, und sie verdienen es, mit Respekt und Würde behandelt zu werden", sagte Ratsmitglied [Name] vor der Menge vor dem Mount Sinai Hospital. Das Krankenhausmanagement hat erklärt, dass es sich verpflichtet, eine faire Einigung mit den Pflegekräften zu erzielen, betonte jedoch die finanziellen Zwänge, mit denen die Krankenhaussysteme konfrontiert sind. Die Verhandlungen sind im Gange, wobei beide Seiten den Wunsch äußern, eine Lösung zu finden, die die Bedenken der Pflegekräfte berücksichtigt und gleichzeitig die langfristige finanzielle Stabilität der Krankenhäuser gewährleistet. Die Auswirkungen des Streiks auf die Patientenversorgung geben weiterhin Anlass zur Sorge, da die Krankenhäuser Notfallpläne umsetzen, darunter die Umleitung von Krankenwagen und die Verschiebung elektiver Eingriffe.
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