Frau wird beschuldigt, ausländische Kämpfer an Russlands ukrainische Front zu locken
Polina Alexandrovna Azarnykh wird laut mehreren Nachrichtenquellen beschuldigt, ausländische Männer, darunter syrische Staatsangehörige, getäuscht zu haben, um sich dem russischen Militär anzuschließen und in der Ukraine zu kämpfen. Azarnykh soll den Rekruten hochbezahlte Jobs und die russische Staatsbürgerschaft versprochen haben, stattdessen wurden sie mit minimaler Ausbildung an die Front geschickt.
Die Rekruten berichteten, dass ihnen nicht-kämpfende Rollen versprochen wurden, sie aber schnell an die Front verlegt wurden. Ein syrischer Bauarbeiter, der als Omar identifiziert wurde, sagte, er sei seit etwa neun Monaten an der Front. Er erhielt ein Video auf sein Handy, das zeigte, wie sein Reisepass verbrannt wurde, begleitet von einer Frauenstimme, die er als die von Azarnykh identifizierte, die auf Russisch sagte: "Es brennt gut."
Laut BBC World soll Azarnykh Omar geholfen haben, sich für den Kampf für Russland anzumelden. Die Rekruten berichteten auch von Drohungen, als sie versuchten, das Militär zu verlassen. Diese Situation verdeutlicht die Ausbeutung schutzbedürftiger Personen inmitten des anhaltenden Konflikts in der Ukraine.
Die BBC berichtet, dass die Versprechungen lukrativer Arbeit und der russischen Staatsbürgerschaft als Köder benutzt wurden, um ausländische Männer dazu zu bewegen, sich den russischen Streitkräften anzuschließen. Die Rekruten wurden dann angeblich mit unzureichender Ausbildung an die Front geschickt, entgegen den Zusicherungen, die sie erhalten hatten.
Der Fall unterstreicht die komplexe Dynamik der ausländischen Beteiligung am Krieg in der Ukraine und wirft Bedenken hinsichtlich Menschenhandels und Ausbeutung im Kontext internationaler bewaffneter Konflikte auf. Die Ermittlungen dauern an.
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