Instagram hat einen Datenverstoß dementiert, nachdem zahlreiche Nutzer berichtet hatten, unaufgefordert E-Mails zum Zurücksetzen ihrer Passwörter erhalten zu haben. Die Social-Media-Plattform erklärte, sie habe ein Problem behoben, das es einer "externen Partei" ermöglichte, legitime Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern auszulösen.
Laut Instagram gab es keinen Verstoß gegen seine Systeme, und die Benutzerkonten blieben sicher. Das Unternehmen riet den Nutzern, verdächtige E-Mails zu ignorieren. Das Unternehmen hat jedoch keine Details zu der Schwachstelle bekannt gegeben, was zu anhaltenden Sicherheitsbedenken führt.
Das Cybersicherheitsunternehmen Malwarebytes widersprach der Behauptung von Instagram und behauptete, die E-Mails zum Zurücksetzen von Passwörtern stammten von einem Hack. Malwarebytes behauptete, dass die sensiblen Daten von 17,5 Millionen Instagram-Konten gestohlen wurden. Sie behaupteten ferner, dass diese Daten im Dark Web verkauft würden.
Die BBC berichtete, dass Instagram mitgeteilt habe, man habe ein Problem behoben, das es "einer externen Partei" ermöglichte, die Social-Media-Plattform dazu zu bringen, legitime Anfragen zum Zurücksetzen von Passwörtern an die Nutzer zu versenden.
Der Vorfall hat bei den Nutzern Besorgnis ausgelöst, wobei viele die Sicherheitsmaßnahmen der Plattform in Frage stellen. Die mangelnde Transparenz von Instagram bezüglich der Art der Schwachstelle hat diese Bedenken weiter geschürt.
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