Googles Video-KI-Modell Veo erhielt ein Update, das im Jahr 2026 angekündigt wurde und seine Fähigkeit verbessert, Videos aus Referenzbildern zu generieren. Es unterstützt nun auch vertikale Videoformate und hochauflösendes Upscaling. Das Update, Veo 3.1, führt eine Funktion namens "Ingredients to Video" ein, mit der Benutzer der KI bis zu drei Bilder zur Verfügung stellen können, um den Videogenerierungsprozess zu steuern.
Mit Ingredients to Video können Benutzer Bilder von Charakteren, Hintergründen oder Materialtexturen bereitstellen, die das aktualisierte Modell dann mit größerer Konsistenz in das generierte Video einfügt, wodurch zufällige Änderungen reduziert werden. Laut Google ermöglicht dies eine kreativere Kontrolle und Ausdruckskraft bei der Videoerstellung. Benutzer können auch mehrere Clips generieren und Änderungen an der Umgebung oder dem Stil anfordern, während die Konsistenz in anderen Elementen erhalten bleibt.
Die Erweiterung der Unterstützung für Mobile-First-Videos ist ein wichtiger Aspekt des Veo 3.1-Updates. Benutzer können jetzt Ausgaben im Seitenverhältnis 9:16 festlegen und so der wachsenden Nachfrage nach vertikalen Videoinhalten auf Plattformen wie TikTok und Instagram Reels gerecht werden. Das Modell unterstützt auch hochauflösendes Upscaling, was potenziell schärfere und detailliertere Videoausgaben ermöglicht.
Veo, das erstmals im Jahr 2025 vorgestellt wurde, stellt Googles Vorstoß in die KI-gestützte Videogenerierung dar und konkurriert mit anderen Modellen wie OpenAIs Sora. Diese KI-Videogeneratoren wecken sowohl Begeisterung als auch Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Inhaltserstellung. Die Möglichkeit, realistische Videos aus einfachen Eingabeaufforderungen zu erstellen, könnte die Videoproduktion demokratisieren und es Einzelpersonen und kleinen Unternehmen ermöglichen, qualitativ hochwertige Inhalte ohne umfangreiche Ressourcen zu produzieren. Es wirft jedoch auch Fragen nach dem Potenzial für Missbrauch auf, einschließlich der Erstellung von Deepfakes und der Verbreitung von Fehlinformationen.
Die Entwicklung von Veo 3.1 und ähnlichen KI-Videogenerierungsmodellen unterstreicht die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und ihre potenziellen Auswirkungen auf verschiedene Branchen. Da sich diese Technologien ständig weiterentwickeln, wird es entscheidend sein, die ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu berücksichtigen, die sie mit sich bringen. Google hat noch keine konkreten Veröffentlichungstermine oder Preise für Veo 3.1 bekannt gegeben, aber weitere Details werden in den kommenden Monaten erwartet.
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