Ein gemeinsames Projekt des Podcasts "Hard Fork" und des Podcasts "Search Engine" untersuchte das Potenzial einer Social-Media-Plattform, die konstruktiven Dialog über spaltende Inhalte stellt. Das einjährige Experiment, das in einer Sonderfolge mit dem Titel "The Fediverse Experiment" vorgestellt wurde, umfasste die Entwicklung einer eigenen Social-Media-Plattform, um zu testen, ob die Förderung freundlicher Interaktion und Diskussionen in gutem Glauben eine tragfähige Alternative zu aktuellen Plattformen darstellen könnte, die oft wegen der Förderung von "Rage-Baiting" kritisiert werden.
Kevin Roose und Casey Newton, die Moderatoren von "Hard Fork", taten sich mit PJ Vogt, dem Moderator von "Search Engine", zusammen, um die Möglichkeiten eines anderen Typs von Online-Social-Space zu erkunden. Das Team untersuchte das "Fediverse", ein dezentrales Netzwerk von Social-Media-Servern, als potenzielles Modell.
Das Projekt kommt inmitten einer wachsenden kulturellen Auseinandersetzung mit bestehenden Social-Media-Plattformen und ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von Fehlinformationen, der Verstärkung extremer Ansichten und der Aushöhlung des zivilen Diskurses haben den Wunsch nach alternativen Modellen befeuert. Plattformen wie Mastodon, die innerhalb des Fediverse operieren, haben ein wachsendes Interesse von Nutzern erfahren, die eine andere Online-Erfahrung suchen.
Das "Hard Fork"-Team räumte die Herausforderungen bei der Schaffung eines erfolgreichen sozialen Netzwerks ein, das positive Interaktionen fördert. Das Experiment zielte darauf ab, die zugrunde liegenden Anreize anzugehen, die das Nutzerverhalten und die Erstellung von Inhalten auf bestehenden Plattformen bestimmen. Durch die Entwicklung eines Systems, das durchdachtes Engagement belohnt und Negativität entmutigt, hofften sie, ein konstruktiveres Online-Umfeld zu schaffen.
Die Ergebnisse des "Fediverse Experiment" und die gewonnenen Erkenntnisse werden in der gemeinsamen Podcast-Folge detailliert beschrieben. Hörer können die Folge über verschiedene Plattformen abrufen, darunter Apple Podcasts, Spotify, Amazon, YouTube und iHeartRadio. Das "Hard Fork"-Team freut sich über Feedback und weitere Diskussionen zu diesem Thema per E-Mail sowie über ihre YouTube- und TikTok-Kanäle.
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