Die Zahl der Obamacare-Versicherten ist in diesem Jahr um 1,4 Millionen gesunken. Der Rückgang folgt auf das Auslaufen der erweiterten Subventionen des Affordable Care Act (ACA). Diese Subventionen hatten zuvor die Krankenversicherungskosten für Millionen gesenkt.
Bundesdaten, die am Montag veröffentlicht wurden, zeigten, dass sich ab dem 1. Januar 22,8 Millionen Amerikaner in ACA-Pläne eingeschrieben haben. Im vergangenen Jahr waren bis zum Ende der Anmeldefrist 24,2 Millionen eingeschrieben. Die Zahlen stellen die ersten offiziellen Auswirkungen der Subventionsänderung dar. Die aktuelle Anmeldefrist endet am Donnerstag. Im Vergleich zu einem ähnlichen Zeitraum im letzten Jahr beträgt der Rückgang 800.000.
Experten erwarten weitere Rückgänge bei den Einschreibungen. Automatisch verlängerte Versicherungsnehmer könnten ihren Versicherungsschutz aufgeben, sobald sie höhere Rechnungen erhalten. Cynthia Cox, eine Senior Vice President bei KFF, erklärte, es sei noch zu früh, um die vollen Auswirkungen zu erkennen.
Der Affordable Care Act zielte darauf ab, die Krankenversicherung abzudecken. Erweiterte Subventionen milderten vorübergehend steigende Prämien. Ihr Auslaufen wirkt sich nun auf die Anmeldezahlen aus.
Zukünftige Daten werden das volle Ausmaß des Rückgangs der Einschreibungen zeigen. Die Auswirkungen auf die Quote der Unversicherten bleiben abzuwarten. Politikanalysten werden die Marktreaktionen genau beobachten.
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