Frau wird beschuldigt, ausländische Kämpfer an die russische Ukraine-Front zu locken
Polina Alexandrowna Asarnych wird laut mehreren Nachrichtenquellen beschuldigt, ausländische Männer, darunter syrische Staatsangehörige, getäuscht zu haben, um sich dem russischen Militär anzuschließen und in der Ukraine zu kämpfen, indem sie ihnen hochbezahlte Arbeitsplätze und die russische Staatsbürgerschaft versprach. Die Rekruten berichteten, dass sie mit minimaler Ausbildung an die Front geschickt wurden, entgegen den Zusicherungen von nicht-kämpfenden Rollen, und mit Drohungen konfrontiert waren, als sie versuchten, zu gehen.
Die BBC berichtete, dass Asarnych angeblich Männer wie Omar, einen 26-jährigen syrischen Bauarbeiter, an die Front gelockt habe. Omar gab an, dass Asarnych ihm geholfen habe, sich für den Kampf für Russland anzumelden, und ihm lukrative Arbeit und die russische Staatsbürgerschaft versprochen habe. Nachdem er etwa neun Monate im Einsatz war, erhielt Omar ein Video auf seinem Handy, das zeigte, wie sein Reisepass verbrannt wurde. "Erkennst du deinen Reisepass? Jetzt schau, was damit passieren wird", sagte eine unsichtbare Frau in dem Video auf Russisch, so die BBC. Omar erkannte die Stimme als die von Asarnych.
Die Situation verdeutlicht die Ausbeutung schutzbedürftiger Personen inmitten des anhaltenden Konflikts in der Ukraine. Den Rekruten wurden nicht-kämpfende Rollen versprochen, stattdessen wurden sie mit minimaler Ausbildung an die Front geschickt. Als sie versuchten, zu gehen, waren sie mit Drohungen konfrontiert, was das Potenzial für Menschenhandel und Ausbeutung im Kontext internationaler bewaffneter Konflikte unterstreicht.
Die BBC berichtet, dass diese Situation die komplexe Dynamik der ausländischen Beteiligung am Krieg unterstreicht. Die Versprechungen von hochbezahlten Arbeitsplätzen und der russischen Staatsbürgerschaft scheinen ein Köder zu sein, um ausländische Staatsangehörige dazu zu bewegen, für Russland in der Ukraine zu kämpfen.
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