Die schottische Regierung hat Pläne zur Änderung der Einkommensteuerschwellen im Rahmen ihres Haushaltsplans für 2026/27 angekündigt, der von Finanzministerin Shona Robison im schottischen Parlament vorgestellt wurde. Die Vorschläge zielen darauf ab, die Höhe der von schottischen Steuerzahlern gezahlten Einkommensteuer im Vergleich zu Steuerzahlern im Rest des Vereinigten Königreichs zu verändern.
Robison erklärte, dass diese Änderungen dazu führen würden, dass 55 % der schottischen Steuerzahler im kommenden Finanzjahr weniger Einkommensteuer zahlen würden als ihre Pendants im Rest des Vereinigten Königreichs. Der Haushalt, der sich auf insgesamt 68 Milliarden Pfund beläuft, beinhaltet auch Pläne für eine Steuererhöhung auf Häuser im Wert von über 1 Million Pfund und eine Erhöhung der schottischen Kinderbeihilfe (Scottish Child Payment).
Die Finanzministerin argumentierte, dass die Steuer- und Ausgabenvorschläge "den Druck auf Familien und Familienbudgets verringern" würden. Ökonomen haben jedoch angemerkt, dass der Haushalt auch erhebliche Kürzungen enthält.
Die Ankündigung erfolgt vier Monate vor den Holyrood-Wahlen. Der Haushalt legt die Finanzpläne der Regierung für das nächste Finanzjahr und darüber hinaus fest.
Während die MSPs der Opposition einige der Maßnahmen begrüßten, warnten sie, dass der Haushalt nicht die umfassenden Reformen bringen würde, die erforderlich seien. Die spezifischen Details der Änderungen der Einkommensteuerschwellen und der "Mansion Tax" werden voraussichtlich in den vollständigen Haushaltsdokumenten veröffentlicht. Das schottische Parlament wird nun über den vorgeschlagenen Haushalt debattieren, bevor eine endgültige Abstimmung erfolgt.
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