Claudette Colvin, eine US-amerikanische Bürgerrechtspionierin, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie trug zur Auslösung der Bewegung bei, nachdem sie sich geweigert hatte, ihren Platz in einem nach Rassen getrennten Bus zu räumen. Der Vorfall ereignete sich in Montgomery, Alabama, neun Monate vor Rosa Parks' ähnlicher Tat.
Colvin wurde am 2. März 1955 im Alter von 15 Jahren verhaftet. Ein Busfahrer rief die Polizei, weil Colvin und ein anderes schwarzes Mädchen in der Nähe von weißen Frauen saßen und damit die Rassentrennungsgesetze verletzten. Colvins Legacy Foundation bestätigte, dass sie am Dienstag in Texas eines natürlichen Todes gestorben ist.
Colvins Mut stellte die Rassentrennung im amerikanischen Süden in Frage. Ihre Aktionen, obwohl weniger publik gemacht als die von Parks, waren ein entscheidender Katalysator für Veränderungen. Die Nachricht fand weltweit Anklang und hob den anhaltenden Kampf für Rassengleichheit hervor.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung versuchte, die systemische Rassendiskriminierung zu beenden. Die im gesamten Süden durchgesetzten Rassentrennungsgesetze spiegelten diskriminierende Praktiken wider, die in anderen Teilen der Welt zu beobachten waren. Colvins Widerstand hallte in globalen antikolonialen und Anti-Apartheid-Bewegungen wider.
Einzelheiten zu den Gedenkgottesdiensten werden von ihrer Stiftung bekannt gegeben. Ihr Beitrag zu den Bürgerrechten wird international in Erinnerung bleiben.
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