Nach einem tödlichen Brand in der Silvesternacht verbieten Schweizer Regionen Pyrotechnik in öffentlichen Innenräumen. Der Kanton Wallis verhängte das Verbot, nachdem das Feuer in der Bar Le Constellation in Crans-Montana 40 Menschen getötet und 116 verletzt hatte. Genf zog wenige Tage später nach, nachdem Waadt als erster Kanton ein solches Verbot erlassen hatte.
Es wird vermutet, dass das Feuer in Crans-Montana ausbrach, als Wunderkerzen auf Champagnerflaschen Dämmschaum entzündeten. Der Vorfall ereignete sich in der Bar Le Constellation, einem Lokal in einem Skigebiet. Die Behörden bestätigten, dass die Bar seit fünf Jahren keiner Sicherheitsinspektion unterzogen worden war.
Jedes Opfer erhält eine Sofortzahlung von 10.000 Franken. Ein Fonds für weitere Spenden wird eingerichtet. Das Verbot betrifft Bars, Clubs und andere Veranstaltungsorte in Innenräumen in den betroffenen Kantonen.
Die französischen Besitzer von Le Constellation, Jacques und Jessica Moretti, kooperieren mit den Ermittlungen. Ihnen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an, um das volle Ausmaß der Fahrlässigkeit zu ermitteln.
Zukünftige Sicherheitsvorschriften für Innenräume werden derzeit in der ganzen Schweiz überprüft. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich eine strengere Durchsetzung der bestehenden Brandschutzbestimmungen zur Folge haben.
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