KI macht in der Cybersicherheit rasante Fortschritte und demonstriert Hacking-Fähigkeiten, die laut Experten sich einem kritischen "Wendepunkt" nähern. RunSybil, ein Cybersecurity-Startup, entdeckte dies im November, als sein KI-Tool Sybil eine komplexe Schwachstelle im System eines Kunden identifizierte. Die KI entdeckte einen Fehler in der Kundenimplementierung von Federated GraphQL, einer Sprache für den Zugriff auf Daten über APIs.
Sybil, das verschiedene KI-Modelle und proprietäre Techniken verwendet, stellte fest, dass der Kunde unbeabsichtigt vertrauliche Informationen preisgab. Die Entdeckung war bedeutsam, weil sie ein tiefes Verständnis mehrerer Systeme und ihrer Interaktionen erforderte. Die Mitbegründer von RunSybil, Vlad Ionescu und Ariel Herbert-Voss, bestätigten, dass Sybil das Problem identifizierte, bevor es öffentlich bekannt wurde.
Dieser Vorfall unterstreicht die zunehmende Fähigkeit der KI, zu argumentieren und anspruchsvolle Sicherheitsrisiken zu erkennen. RunSybil hat das gleiche GraphQL-Problem seitdem auch in anderen Implementierungen gefunden. Das Unternehmen glaubt, dass dies einen wesentlichen Sprung in den Cybersicherheitsfähigkeiten der KI darstellt.
RunSybils Sybil scannt Computersysteme auf Schwachstellen, die Hacker ausnutzen könnten. Dazu gehören ungepatchte Server und falsch konfigurierte Datenbanken. Das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, Sybils Fähigkeiten zu verfeinern, um aufkommende Bedrohungen proaktiv anzugehen.
Experten prognostizieren, dass KI eine zunehmend entscheidende Rolle in sowohl offensiven als auch defensiven Cybersicherheitsstrategien spielen wird. Die Branche erwartet weitere Fortschritte bei KI-gestützten Sicherheitstools in den kommenden Monaten.
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