Trump-Administration setzt Bearbeitung von Einwanderungsvisa für 75 Länder aus
Washington D.C. – Die Trump-Administration gab am Mittwoch bekannt, dass sie die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für 75 Länder aussetzen wird, wodurch legale Einwanderungswege in die Vereinigten Staaten weiter eingeschränkt werden. Laut dem Außenministerium soll die Aussetzung Bedenken hinsichtlich des Zugangs von Einwanderern zu Sozialhilfe und öffentlichen Leistungen in unvertretbarem Ausmaß ausräumen.
Die Anordnung, die am 21. Januar in Kraft tritt, ist laut BBC Teil einer umfassenderen Anstrengung von Präsident Donald Trump, sowohl die legale als auch die illegale Einwanderung in die USA zu begrenzen. Al Jazeera berichtete, dass der Schritt Teil eines harten, einwanderungsfeindlichen Durchgreifens ist, das die Trump-Administration seit Januar 2025 durchführt.
Das Außenministerium erklärte, die Regierung wolle "dem Missbrauch" des Systems "durch diejenigen, die dem amerikanischen Volk Reichtum entziehen würden", indem sie Sozialhilfe und öffentliche Leistungen in Anspruch nehmen, "ein Ende setzen", so die BBC.
Die Trump-Administration hatte die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Personen aus Brasilien, Iran, Russland und Somalia bereits gestoppt, berichtete die BBC. Die vollständige Liste der 75 von der neuen Anordnung betroffenen Länder wurde noch nicht veröffentlicht.
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