Parloa, das in Berlin ansässige KI-Startup für Kundenservice, hat seine Bewertung in nur acht Monaten auf 3 Milliarden Dollar verdreifacht. Das Unternehmen sicherte sich eine Series-D-Finanzierung in Höhe von 350 Millionen Dollar. Die Runde wurde von General Catalyst unter Beteiligung bestehender Investoren angeführt.
Die Finanzierungsrunde erfolgte nur acht Monate nach Parloas Kapitalerhöhung von 120 Millionen Dollar, die das Unternehmen mit 1 Milliarde Dollar bewertete. Parloa wurde vor sechs Jahren gegründet und entwickelt KI-Agenten. Diese Agenten zielen darauf ab, Kundendienstaufgaben zu automatisieren, die traditionell von Menschen erledigt werden.
Parloa wird die Mittel verwenden, um seine KI-Technologie weiterzuentwickeln. Das Unternehmen steht im Wettbewerb mit Sierra, das vom OpenAI-Vorsitzenden Bret Taylor mitgegründet wurde, und Decagon. Zu den weiteren Wettbewerbern gehören Intercom, Kore.ai und PolyAI.
Der Erfolg von Parloa spiegelt die wachsende Nachfrage nach KI-gestützten Kundendienstlösungen wider. Diese Lösungen versprechen eine höhere Effizienz und geringere Kosten. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend mit dem Fortschritt der KI-Technologie fortsetzen wird.
Parloa plant, seine Geschäftstätigkeit auszubauen und seine KI-Angebote weiter zu verfeinern. Das Unternehmen will seine Position im wettbewerbsintensiven Markt für KI-gestützten Kundenservice festigen. CEO Malte Kosub glaubt, dass der Markt mehrere erfolgreiche Akteure tragen kann.
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