US-amerikanische, dänische und grönländische Beamte trafen sich, um das Interesse der USA an Grönland, einem teilautonomen Gebiet Dänemarks, zu erörtern, während Dänemark und europäische Verbündete die Truppenpräsenz verstärken, um die Sicherheit der arktischen Insel zu stärken. Die Gespräche, die in Washington, D.C. stattfanden, offenbarten eine "grundlegende Meinungsverschiedenheit" bezüglich der Position der USA, so der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen.
Trotz der Sackgasse deutete Løkke Rasmussen nach Treffen mit seinem grönländischen Amtskollegen, US-Präsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, potenzielle Wege für eine zukünftige Zusammenarbeit an. Er erklärte, dass das Treffen zwar die amerikanische Position nicht verändert habe, aber Wege nach vorn aufgezeigt habe.
Um einen Kompromiss zu finden, einigten sich Dänemark, Grönland und die USA auf die Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe. Løkke Rasmussen geht davon aus, dass die Gruppe innerhalb weniger Wochen zusammentreten wird, um einen "gemeinsamen Weg nach vorn" zu erkunden. Einzelheiten zur Zusammensetzung und den konkreten Zielen der Gruppe wurden von dänischen oder grönländischen Beamten nicht bekannt gegeben. Der Schwerpunkt wird laut Løkke Rasmussen darauf liegen, die Sicherheitsbedenken der USA zu berücksichtigen und gleichzeitig die Souveränität Dänemarks zu respektieren.
Die verstärkte Militärpräsenz Dänemarks und seiner europäischen Verbündeten dient als Signal der Absicht, die Sicherheit in Grönland zu verstärken. Der Schritt erfolgt inmitten eines erhöhten geopolitischen Interesses an der Arktisregion, das durch ihre strategische Lage und ihre reichen natürlichen Ressourcen bedingt ist.
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